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Sonntag, 14. Januar 2018

Essentielle Windows Tools (Part 1: 'Pflichtausstattung' eines jeden Windows PCs)

Da ich zwischen den Jahren einen neuen Windows Rechner aufgesetzt habe und jetzt nach und nach bestimmte Programme und Tools vermisse, ist das eine gute Gelegenheit einmal auf die tolle Arbeit der 'Kollegen' zu verweisen (und mich auf diese Weise bei ihnen für ihre gute Arbeit zu bedanken).

Hinweise:

  • Diese Liste meiner essentiellen Windows Tools ist natürlich subjektiv geprägt (Geschmäcker sind bekanntlich verschieden und das betrifft selbstredend auch die Nutzung solcher PC Programme -> daher bitte keinen Glaubenskrieg daraus ableiten).
  • Die hier vorgestellten Programme sind zum Teil kostenpflichtig, der Großteil besteht aber aus Freeware bzw. Donation Software.
  • Die eingebetteten Links verweisen auf die offiziellen Hersteller/Projekt Seiten und auf unkritische Infoseiten wie Wikipedia und Co (und nicht auf irgendwelche Trittbrett Abofallen-Seiten, die es leider immer noch zuhauf gibt* :-( und die man besser nicht ansurfen sollte).


Hier einige meiner Must-Have Windows Tools:


1.) Total-Commander (Dateimanager)


Ohne den Total-Commander geht bei mir wirklich gar nichts. Mit dem Windows eigenen (File)-Explorer konnte ich mich nie anfreunden (vermutlich aufgrund der Tatsache, dass ich die DOS-Zeit noch miterlebt habe und da war der Norton Commander nun mal das Mittel der Wahl).

Christian Ghislers Interpretation des perfekten Dateimanagers ist dann auch das Tool, welches ich bei jeder Neuinstallation eines Windows-Systems sofort (als erstes) nachrüste.
Ohne diesen Dateimanager werde ich beim Arbeiten mit Dateien merklich ausgebremst.
Oder anders gesagt, wer Dateien lieber per Tastatur kopiert, anstatt diese mit der Maus zu markieren und dann zu kopieren/verschieben, der wird an diese(n) - an den Norton Commander angelehnten - Dateimanager m.E. nicht umhinkommen (natürlich kann der Total Commander aber auch mit der Maus genutzt werden).

Ich habe den Total-Commander schon zu Urzeiten, als er noch auf den Namen Windows-Commander lautete, lizenziert und in Anbetracht der Tatsache, dass meine Lizenz immer noch gültig ist und der Total Commander wirklich viele Evolutionssprünge erfahren hat, war das wohl eine der besten Investitionen, die ich im Computerbereich je getätigt habe. Das ist übrigens auch der Grund ist, weshalb ich dieses überaus faire Lizenzmodell bei meinen eigenen Programmen übernommen habe.

Sicherlich gibt es auch noch andere gute Dateimanager, die auch jene Zweifensteransicht bieten, aber ich bin halt beim Total-Commander hängengeblieben (den es übrigens auch noch in einer speziellen Version für Android gibt) :)

2.) FastStone Image Viewer (Bildbetrachter)












Auch hier gilt, mit den Windows eigenen Boardmitteln werde ich einfach nicht warm. Früher war das Bildbetrachtungsprogramm ACDSee der Viewer meiner Wahl, bis sich unsere Wege dann irgendwann getrennt haben.
Glücklicherweise habe ich mit dem FastStone Image Viewer einen sehr guten Ersatz gefunden.

Das Programm ist - wie der Name schon vermuten läßt - primär ein Bildbetrachter, der aber mittlerweile auch mit vielen Editier- und Zusatzfunktionen aufzutrumpfen weiß, ohne das Programm bzw. die Benutzerführung dabei zu sehr zu überblähen.

3.) IrfanView (Bildbetrachter)
















Es mutet vielleicht etwas seltsam an, dass ich gleich zwei Bildbetrachtungsprogramme installiere, aber die beiden Programme ergänzen sich sehr gut. Und da sie auf der Festplatte recht wenig Platz beanspruchen (!), spricht nix dagegen, beide parallel zu nutzen.

Auch IrfanView ist eigentlich schon lange kein Viewer mehr im herkömmlichen Sinne, sondern das Programm beinhaltet viele Editier- und Konvertierungsfunktionen, die das Leben mit Bilddateien merklich leichter machen. Wahrscheinlich kann man dem FastStone ImageViewer jene Sachen machen, die ich mit IrfanView erledige - und vice versa.

IrfanView ist bei mir die erste Wahl, wenn ich Bilder nachträglich nur ein klein wenig modifizieren oder konvertieren will (für leichte Modifkationen, bei denen ein echtes Bildbearbeitungsprogramm etwas überdosiert wäre) wohingegen der FastStone ImageViewer primär als Thumbnail fähiger Bildbetrachter Einsatz findet (wenngleich ich ihn auch nutze, um kleinere Animationen aus Bildersequenzen zu generieren).

Ein Beispiel: ein Bild laden, CTRL-R drücken und schon kann die Größe des Bildes sehr einfach verändert werden.
Da spielt sicherlich auch etwas die Macht der Gewohnheit mit rein...

4.) Thunderbird (Mail Client)
 












Zwar ist der in Windows integrierte Mail-Client (seit Windows 8) mittlerweile auch recht brauchbar, aber als echten Mail-Client ziehe ich dann doch den Thunderbird vor. 

Viel mehr zu sagen gibt es eigentlich nicht: so ein Mail Client muss einfach funktionieren, sollte dabei einigermaßen stabil und in den Grundfunktionen einfach zu bedienen sein. 
Kriterien, der der Thunderbird mittlerweile erfüllen dürfte :-)

5.) ChromeFirefox und Opera (Internet Browser)
Zwei bzw. drei Internet Browser? Eigentlich verwende ich sogar drei bzw. vier dieser Browser (MS Internet Explorer und Edge).
Sofern man Webseiten entwickelt oder Programme, die noch auf die Browser Engine des alten Internet Explorers aufsetzen, kommt man nicht umhin, diese Browser zu installieren bzw. weiterhin installiert zu lassen (und auch ab und an zu nutzen).

  • Chrome war zuletzt mein Browser der Wahl
  • Firefox hat mit dem Quantum Release nun wieder mächtig Boden gut gemacht, nachdem Firefox zwischenzeitlich ja etwas in die Jahre gekommen war und den Anschluss verloren hatte (gerade auch was die allgemeine Performance betraf).
  • Den Opera habe ich früher mitunter gerne genutzt, irgendwann haben sich unsere Wege aber getrennt. War damals in jedem Fall ein sehr guter Browser, der schon mit Tabs auffahren konnte, als die anderen in der Beziehung noch ziemlich unbefleckt waren :-)

Ich bin in der Frage der Browser nicht wirklich festgelegt, zumal sich die Browser mittlerweile immer mehr ähneln, um nicht zu sagen, durch die Bank voneinander abkupfern (selbst Microsofts Edge ist heutzutage gut nutzbar :-) )

6.) Office Suite (Winword, Excel und Co)
Job bedingt komme ich um die großen Microsoft Office Produkte nicht herum, weshalb ich hier keine Empfehlung aussprechen kann. 

Auf Zweitrechnern nutze ich gerne mal eine OpenOffice Variante - wenn es kostenlos bleiben soll -, aber ehrlich gesagt habe ich diesbezüglich den Anschluss verloren: blickt bei den vielen Office Alternativen/Derivaten überhaupt noch jemand durch?

7.) PDF-XChange Viewer (PDF Viewer)
Ich will ganz ehrlich sein, der Adobe Reader landet meistens doch parallel auf meinen Rechnern, aber der PDF-XChange Viewer war bisher auch immer mein Tool der Wahl.

Allerdings blicke ich beim PDF-XChange Viewer auch nicht mehr so richtig durch, welche Variante für den privaten Heimgebrauch die jetzt am besten Geeignete ist (weniger ist manchmal mehr!).

Außerdem können die meisten Browser meines Wissens ja mittlerweile auch mit PDF-Anzeigefunktionen auftrumpfen. Im Falles des Falles kommt man im Jahr 2018 also auch ohne dedizierten PDF Reader aus.

8.) NotePad++ (Texteditor) 














Da ich sehr viel mit Textdateien arbeiten muss, darf ein guter Texteditor natürlich nicht fehlen. Ich bin beim NotePad++ hängengeblieben, der immer noch recht liebevoll gepflegt wird.
Ein sehr guter Texteditor, der mittels Plugins auch noch funktional erweitert werden kann!

Es gibt aber sehr viele gute Alternativen in diesem Segment (wie z.B. NoteTab, den ich früher auch recht gerne genutzt habe)!

9.) VCL Player (Video Player)













Wirklich mächtiger Open Source Video Player, der auch mit Streaming Funktionen und vielem mehr aufwarten kann. Gerade dann, wenn man diverse Video Formate nutzen muss (sporttaugliche Helm-Kameras haben zumindest in der Vergangenheit gerne mal etwas exotische Videoformate verwendet) ist der VCL-Player ein sehr guter Player, der viele Formate nativ unterstützt.

10. TrainingLab Pro (Sportauswertungsprogramm)














Darf bei mir auf keinem PC fehlen :-) OK, etwas Werbung in eigener Sache tut manchmal not.

Hintergrund ist der, dass ich als Entwickler und Kopf hinter der TLab diese natürlich auch auf unterschiedlichen PCs, die unter diversen Windows Versionen laufen, testen muss und daher das Programm immer automatisch mitinstalliere.

Seht es mir also bitte nach, dass ich die TrainingLab in meine Essentials-Liste aufgenommen habe :-)


Dies mal fürs Erste. Es gibt noch jede Menge anderer Tools, die ich verwende, die aber etwas spezifischer sind und die ich daher erst im zweiten Teil meiner Empfehlungsliste nachreichen werde.


PS: Die fehlenden Programme werden natürlich nach und nach auf oben erwähnten Rechner installiert (sofern noch nicht geschehen) :-)

Danke fürs Lesen.

To be continued...

* Ein Gruß nach Berlin: das (eben jene oben erwähnten Abofallen und der allgemeine Internetbetrug, etc.) wäre mal ein Thema, bei dem ich mir etwas mehr Engagement Seitens unserer Bundesregierung wünschte -> und nicht die künstliche Reglementierung irgendwelcher Beiträge auf Facebook, Twitter und Co, die zwar unschön sind, aber im allgemeinen doch recht harmlos -> die nicht ganz so harmlosen Beiträge konnte man sowieso immer schon sanktionieren, wenn man denn wollte -> sorry, aber das musste mal raus).


Donnerstag, 11. Januar 2018

Reparatur eines Garmin Forerunner 305 mit Sugru (Totgesagte leben länger)

Aus aktuellem Anlass will ich heute mal einen kleinen Reparaturtipp in meinem Blog zum Besten geben.

18.01.2018: Mittlerweile gab es einige Anfragen per E-Mail, siehe daher auch die Ergänzungen unter Nachtrag am Ende des Beitrags.

Mehr aus nostalgischen denn aus praktischen Gründen habe ich meinem alten  Forerunner 305 wieder etwas auf die Sprünge geholfen (wirklich genutzt wird dieser Laufcomputer von uns eigentlich nicht mehr, aber der verbaute Akku schlägt sich noch recht wacker. Und wenn ein Laufkollege bei uns ein paar Tage vor Ort verweilt und sein Lauf-Equipement vergessen hat, dann schlägt manchmal die Stunde der etwas betagteren Altgeräte :) )

Um das Ganze nicht künstlich in die Länge zu ziehen: bei meinem alten FR305 haben sich die gummierten Bedienungsknöpfe verabschiedet (die Gummierung ist spröde geworden und hat sich langsam in ihre Bestandteile aufgelöst).

All meine Versuche die Gummierung mittels speziellen Klebern zu flicken (beispielsweise mit Freesole, ein wirklich sehr, sehr guter Gummi-Kleber, wenn es darum geht, Schuhsohlen zu reparieren), sind daran gescheitert, dass diese Kleber nach der Aushärtung einfach zu unflexibel waren und sich die Knöpfe nicht mehr richtig bedienen ließen.

Mehr oder weniger durch Zufall bin ich dann auf Sugru gestoßen, ein relativ neuer Kleber, der sich auch - zumindest in der Theorie - für solche Reparaturen anzubieten schien.


Hier nun meine die Vorgehensweise bzw. das Ergebnis:


Leider habe ich vergessen Vorher/Nachher Fotos zu machen und auch der Reparaturverlauf wurde von mir nicht auf Foto festgehalten, sodass ich nur mit dem Endergebnis aufwarten kann.





Schritt 1:

Also primär zum Testen habe ich mich ans Werk gemacht und ein kleines Päckchen Sugru geöffnet.

Auch wenn das Päckchen womöglich auf einen anderen Inhalt schließen lässt, so beherbergt es wirklich nur ein kleines Stückchen Silikongummi, der relativ weich ist und mit den Fingern geformt werden kann.

Nach dem Auspacken hält man also ein kleines flaches Stückchen formbaren Gummi in der Hand, den man nach Belieben auseinanderreißen und formen kann.

Laut Anleitung soll sich dieser ca. 30 Minuten lang formen und bearbeiten lassen, bevor er dann auszuhärten beginnt.

Schritt 2: 

Ich habe leider keine Fotos von der eigentlichen Reparatur gemacht - womöglich, weil ich anfangs selbst zu skeptisch war und nicht mit einem guten Ergebnis gerechnet hatte.

Im Netz finden sich aber genügend Beispiele und viele Beispielvideos.

Letztlich hat mich auch dieser Forumsbeitrag aus dem Naviboard dazu verleitet, bei meinem FR305 selbst Hand anzulegen.

Bei meinem Fallbeispiel war es wichtig, wirklich recht kleine Stückchen anzubringen, da der Kleber nur als eine Art neue dünne Gummierung fungieren soll. Also genügend Masse, um die Knöpfe zu benetzen und etwas Puffer zu haben, aber nicht so viel, dass richtige Knubbel entstehen und die Knöpfe dann nicht mehr bedient werden können bzw. dann doch zum Prellen neigen (wie gesagt, das war mein erster Versuch mit diesem für mich neuartigen Kleber, ich hatte also keinerlei Erfahrungen vorzuweisen).

Da die Knöpfe bzw. die Drucktaster dahinter vertieft sitzen, müssen die Löcher ggfs. mit Füllmaterial (Hartgummi, Radiergummi, etc.) aufgefüllt werden. Eine sehr schöne Anleitung dazu gibt es hier.
Bevor die Sugru Masse nun appliziert wird, sollte man sich vergewissern, dass die Drucktaster auch gut funktionieren und nicht Prellen -> wenn die Füllmasse zu weich ist oder nicht sauber ausgestanzt wurde, kann das zu einem unschönen Prellen der Tasten führen (entweder weil das Füllmaterial zu weich ist und der Drucktaster daher nicht richtig reagiert oder weil der Keil verkanntet).

Ich habe aus der Sugru Masse kleine Stücke geformt, diese auf der Seitenwand des Gehäuses angebracht und mit dem Finger in Form gebracht und dabei versucht, einen relativ weichen Übergang zu den Kanten herzustellen.

Anschließend - und das ist ganz wichtig! - einen Finger in etwas mit Spülmittel angereicherten Wasser geben und damit die Oberfläche der Sugru Masse glattstreichen (ähnlich dem Verfugen im Bad).

Endergebnis:

So sieht das dann aus, nachdem der Sugru Kleber nach 24h komplett ausgehärtet ist, dabei aber eine elastische Form beibehalten hat, sodass die Tasten einwandfrei betätigt werden können.

Kein Prellen oder dergleichen, dieser Silikonüberzug verhält sich von der Haptik fast wie die Original-Gummierung:

Von dem Ergebnis bin ich wirklich begeistert!
Diverse Seitenansichten:


Fazit:


Ich kann diesen formbaren Kleber wirklich nur empfehlen. War ich anfangs doch etwas skeptisch, was die Klebewirkung und die erhoffte Elastizität betrifft, so überzeugt mich das Ergebnis auf ganzer Linie.

Ich denke, es gibt für diesen Kleber wirklich sehr viele Anwendungsszenarien, wo andere Kleber oder Reparaturmaßnahmen von vornherein passen müssen. Im Netz findet man wirklich viele Anwendungsbeispiele.

Über den Preis möchte ich mich an dieser Stelle nicht auslassen. Wirklich günstig ist der Kleber nicht, aber die Qualität, die hat mich überzeugt und da darf es dann auch gerne ein paar Euros mehr kosten (wobei andere Industriekleber ja auch ihren Preis haben).

Und wenn man diverse Gadgets - oder was auch immer? - die eigentlich noch gut funktionieren und nur eine kleine Macke aufweisen, auf doch recht einfache Art und Weise wieder gangbar machen kann, dann ist das sicherlich nicht verkehrt (weggeworfen wird in unserer heutigen Welt eh schon genug, gerade was diese technischen Spielzeuge betrifft, die sehr schnell mal veraltet sind, aber eigentlich dann doch nicht -> get the message!).

Nachtrag vom 18.01.2018:

Da es gestern einige Anfragen gab, hier noch folgende Ergänzungen.

  • Langzeiterfahrungen liegen mir leider nicht vor. Mehr aus Spaß am Testen bin ich mit meinem aufbereiteten  FR305 nun zweimal Laufen gewesen und habe dabei selbstredend auch die Tasten gedrückt. Dabei hat sich die Sugro Klebeschicht nicht gelöst. Ich weiß aber natürlich nicht, ob diese Klebeverbindung wirklich Jahre halten wird.
    Falls nicht, spricht ja nix dagegen, diese Prozedur zu wiederholen. Laut der Anleitung ist Sugro auch nicht für alle Oberflächen geeignet, bitte ggfs. selbst beim Hersteller schlaumachen.
    Bei meinem FR305 hat es bisher gehalten, allerdings lagen keine Extrembelastungen oder -bedingungen wie große Hitze/Kälte, etc. vor.
  • Die alte Gummierung habe ich nicht entfernt, aber gesäubert und solange daran leicht gerieben, bis sich keine Brocken mehr gelöst haben. Wenn die Gummierung hingegen derart spröde ist, dass sich immer wieder (kleinere) Bröckchen lösen, sollte man diese eventuell komplett entfernen. Hier liegen mir aber keinerlei Erfahrungswerte vor, möglicherweise hält der Sugro nach dem Aushärten die restliche Struktur der Gummierung auch wieder zusammen oder aber, er wird sich schnell ablösen, weil der Unterbau abblättert? (I don't know)
  • Je nach Art - und vor allem Größe/Fläche - der Reparatur, wird man nicht die ganze Sugro Masse aufbrauchen können. Da der Sugro nach Kontakt mit der Luft sofort reagiert, wird der verbleibende Rest auch aushärten -> es bietet sich daher an, gleich mehrere Sachen in einem Arbeitsgang zu bearbeiten, damit man die Restmasse adäquat verwenden kann.
    Bei meinem ersten - hier beschriebenen Anwendungsfall - blieb nämlich einiges an Sugro Masse übrig, die dann leider im Müll gelandet ist. Also man sollte vielleicht mehrere potentielle Bearbeitungsgegenstände bündeln, damit man keinen zu großen Reste-Overhead erzeugt.

Eine Bitte in eigener Sache: ich habe zwar nichts gegen E-Mail Anfragen, bei einem Blog sind E-Mails aber m.E. kontraproduktiv, da das Blog eine - wenn auch etwas holprige - Kommentarfunktion bietet. Einige Anfragen dürften auch für andere Nutzer interessant sein und wenn das alles privat beantwortet werden soll, nun, das kostet mich sehr viel Zeit und die Allgemeinheit hat nichts davon.

Daher bitte - wenn möglich - die Kommentarfunktion nutzen!


Wer es selbst einmal ausprobieren möchte:
(Transparenzhinweis: falls über diesen Link bestellt wird, erhalte ich von Amazon eine kleine Provision).

















Danke fürs Lesen.

To be continued...

Montag, 8. Januar 2018

Bluetoothprobleme bei Sportcomputern (und was man dagegen tun kann)

Vorweg: dieser Beitrag erhebt keinerlei Anspruch auf Vollständigkeit und letztlich trage ich hier nur ein paar Maßnahmen zusammen, die mir bei meinem verwendeten Equipement, das ich weiter unten auch aufführen werde - ab und an geholfen haben, Bluetooth Probleme in den Griff zu bekommen.

Wirft man einen Blick in die spezifischen (Hersteller)-Foren wird man aber schnell feststellen, dass Bluetooth Probleme wirklich sehr häufig vorkommen und manchmal eine Lösung auf sich Warten lässt bzw. es keinen allgemein funktionierenden Workaround zu geben scheint. Die zu meinem Fitness-Tracker gehörende App dürfte mir in dieser Hinsicht auch schon sehr viele - aber noch unsichtbare :) - graue Haare beschert haben :-( :-).

Auch scheint es so, dass sich manche Smartphones (Marken) problematischer verhalten als andere und dass das verwendete OS bzw. dessen Versionsstand eine große Rolle zu spielen scheint (neue Versionen sind nicht immer besser).

Zu guter Letzt kommt es auch gar nicht so selten vor, dass die Probleme mit einem Update der verwendeten App Einzug gehalten haben, die die Entwickler in dieser Hinsicht wohl eher verbessern wollten. Daraus kann man folgern, dass das Thema und vor allem die Implementierung dieser Übertragungstechnik und der damit verbundenen Protokolle, doch recht komplex zu sein scheint.

Dem kann man auch entnehmen, dass die verwendeten Kombinationen hierbei eine große Rolle spielen dürften und die große Fragmentierung in diesem Bereich der Sache nicht unbedingt dienlich ist (das betrifft sicherlich nicht nur das Android OS, sondern die Fragmentierung zielt auch auf die vielen Geräte(typen) ab, die per Bluetooth miteinander gekoppelt werden können).

Probleme und Phänomene:

Ich will hier gar nicht zu sehr ins Detail gehen. Die Probleme können sich darin äußern,
  • dass Bluetooth Verbindungen zwischen dem Smartphone und dem Sportcomputer gar nicht erst zustande kommen, weil das Pairing einfach nicht funktionieren will,
  • die Geräte nicht gefunden werden (und deswegen nicht miteinander gekoppelt werden können)
  • oder in instabilen Verbindungen, die immer wieder abbrechen. 

Gegen letzteres (häufig abbrechende Verbindungen) kann man meiner Erfahrung nach leider recht wenig ausrichten (es sei denn, die spezifischen Stromsparfunktionen des Smartphones wirken sich negativ aus, dann kann man auch an dieser Stelle etwas Tweaken).
Bei den vorhergehenden zwei Punkten kann man aber mit etwas Glück doch noch etwas erreichen.

Hier also die Schritte, die man ausprobieren kann:

(Hinweis in eigener Sache: ich übernehme keinerlei Garantie für die Wirkungsweise dieser Tipps noch kann ich für etwaige daraus resultierenden Probleme belangt werden. Die hier aufgeführten Hinweise habe ich aber selbst schon das ein oder andere Mal mit Erfolg angewandt.)

Verwendete Hardware (um diese Probleme zu illustrieren):

  • Huawei P9 Lite (soll in dieser Beziehung nicht ganz pflegeleicht sein)
  • diverse andere Smartphones aus dem Bekanntenkreis
  • diverse Bluetoothfähige Sportcomputer diverser Hersteller
  • Android Systeme 5.0 - 7.1 (sorry, mit iOS spezifischen Tipps kann ich leider nicht dienen)

Maßnahmen (Workarounds):
Wir fangen mit den leichteren - schnelleren - Maßnahmen an und hangeln uns dann ggfs. zu den komplizierteren Eingriffen weiter -> es macht ja keinen Sinn, gleich die schweren Geschütze aufzufahren.

Kopplungsprobleme

Einfache Maßnahmen:
  1. Bluetooth in den Smartphone-Einstellungen kurz deaktivieren (ca. 10 Sek) und dann wieder aktivieren.
  2. Wenn das nicht hilft, den sogenannten Flugmodus des Smartphones aktivieren, etwas Warten und dann den Flugmodus wieder Deaktivieren. Das bewirkt m.W. eine Neuinitialisierung des Bluetooth-Stacks und wenn man Glück hat, hat sich der Bluetooth Stack dann wieder erholt.
    (Achtung: normalerweise sollte nach dem Deaktivieren der vorherige Smartphone-Status wieder automatisch hergestellt werden, unter Umständen muss man aber WLAN und Bluetooth wieder händisch aktivieren!)
  3. Smartphone neu booten. Sollte man sich vielleicht angewöhnen, gerade beim Android System kann ein regelmäßiger Neustart alle paar Tage nicht schaden. Etwaiger Müll im (Arbeits)Speicher wird dann nämlich entfernt. Es gibt Experten, die diesen Tipp in das Reich der Fabeln einordnen, aber bei unserem Problem kämpfen wir gegen einen bestimmten Zustand an, der, sowie es scheint, nicht definiert ist. Ein durch das Neustarten wieder definierter Zustand kann also Abhilfe schaffen (und ist zumindest einen Versuch wert).
Ab hier wird es jetzt etwas spezifischer und auch komplizierter:
  1. Wenn durch das Updaten einer bestimmten App ein neues Problem entstanden ist, dann kann es unter Umständen ein Versuch wert sein, in den App-Einstellungen den Cache der App zu löschen und zu schauen, ob das Problem danach noch besteht. Unter Umständen kann man auch versuchen, alle App-Daten zu löschen. Dann gehen aber wirklich alle App-Daten verloren, sodass man die spezifischen Einstellungen wieder erneut vornehmen muss.
    Bei der zu meinem Fitness-Tracker dazugehörenden App musste ich auf diesen Workaround ein paar Mal zurückgreifen. Irgendwann hat es dann wieder funktioniert.
  2. Sofern der betreffende Sport-Computer schon einmal mit dem Smartphone gekoppelt war, kann man versuchen, diese Kopplung zu löschen. Dazu die Bluetooth-Einstellungen des Smartphones aufrufen und die Kopplung des betreffenden Gerätes beenden ('Verbindung beenden').
    Falls der Sportcomputer eine entsprechende Option bietet, dann sollte man auch im Sportcomputer diese Kopplung löschen.


    Der Sportcomputer muss dann mit dem Smartphone natürlich neu gekoppelt (gepairt) werden.
  3. Wenn mit dem Smartphone bereits sehr viele Bluetooth Geräte gekoppelt waren, bleiben ja meistens irgendwann diverse Karteileichen (Bluetooth Geräte, die man nicht mehr nutzt) zurück. Defaultmäßig behält das Smartphone die internen Einstellungen jener gekoppelten Geräte bei. Sprich, intern führt es eine - mitunter größere - Liste, aller bereits gekoppelten Geräte. Je größer diese Liste ist, desto mehr spezifische Einstellungen muss das Smartphone beim Abarbeiten dieser Liste berücksichtigen. Es kann daher einen Versuch wert sein, diese Liste komplett zu löschen, sprich wirklich alle bereits registrierten Geräteverbindungen aus den Bluetooth-Einstellungen zu löschen, sodass diese Liste wieder komplett leer ist. Im nächsten Schritt das Smartphone neu starten und ggfs. die benötigten Kopplungen wieder neu vornehmen.

    Auch dieser Tipp ist unter Experten strittig, hat bei mir bzw. bei Geräten im Bekanntenkreis aber definitiv schon das ein oder andere Mal geholfen!
  4. Unter Vorbehalt: mitunter soll es z.B. laut eines CHIP Artikels helfen, die App Daten der Bluetooth-Freigabe System App zu löschen. Dazu muss man sich in die App-Einstellungen begeben, die Option Alle Apps anzeigen - bzw. auf manchen Smartphones auch Systemprozesse anzeigen - aktivieren und die Einstellungen der Bluetooth-Freigabe App aufrufen. Ich selbst habe das aber noch nie gemacht. Wahrscheinlich löscht dies auch nur die Liste der gekoppelten Bluetooth Geräte (wie unter 3. beschrieben), allerdings in einem Rutsch, sodass das lästige einzelne Löschen entfällt.
  5. Falls mehrere Apps im Hintergrund laufen, die Bluetooth Funktionen nutzen, kann man auch mal versuchen, diese im Android Taskmanager zu beenden. Normalerweise sollten sich diese Apps nicht gegenseitig stören, aber was ist in der IT Welt schon normal? :-)

Ständige oder sporadische Verbindungsabbrüche (instabile Bluetoothverbindungen)

Das hier ist sehr spezifisch. Hintergrund ist der, dass viele Apps, die sich per Bluetooth mit dem Sportcomputer verbinden, im Hintergrund laufen müssen, um den Sportcomputer mit Daten zu versorgen oder die Daten von ihm entgegenzunehmen  (z.B. Nachrichteneingänge an den Sportcomputer weiterzureichen, GPS-Daten vom Sportcomputer entgegenzunehmen (Live-Tracking) oder GPS-Koordinaten an den Sportcomputer zu senden, etc.). 

Da das Smartphone hierbei nur mehr im Standby Modus betrieben wird und sich normalerweise das Display nach kurzer Zeit ausschaltet, was bei Android dann häufig mit einem speziellen Stromsparmodus einhergeht, muss sichergestellt sein, dass diese Apps auch im Android-Schlafmodus weiterhin im Hintergrund ihrer Arbeit nachgehen dürfen/können.

Hier hat sich mit Android 6.0 einiges geändert und zum Teil haben die diversen Smartphone-Hersteller noch eigene Stromsparfunktionen implementiert, was die Sache nicht gerade einfacher macht. Ich beschränke mich jetzt auf die Android spezifischen Stromspareinstellungen und auf die Besonderheiten, die es bei Smartphones der Marke Huawei zu beachten gilt. Bei anderen Smartphone Marken gibt es oftmals ähnliche Funktionen, die aber gerne mal etwas versteckt sind.

Spezifische Android Stromspareinstellungen
  1. Android spezifische Stromspareinstellungen: diese Option gibt es meines Wissens bei allen Android Versionen >= 6.0. Je nach Hersteller muss diese aber an unterschiedlicher Stelle aufgerufen werden. Bei meinem Huawei P9 Lite kann diese Option in den App Einstellungen vorgenommen werden, bei anderen Marken ist diese Option mitunter über die Akku-Einstellungen erreichbar:
    App Einstellungen -> Einstellungen (unten) -> spezieller Zugriff -> Akku-Optimierungen ignorieren: hier ggfs. die betreffenden Bluetooth Apps als zulässig eintragen (also als nicht optimiert deklarieren)
Spezifische Stromspareinstellungen bei Huawei*
  1. Bei Huawei sind diese Einstellungen teilweise leider sehr fragmentiert. Am leichtesten kann man diese über die Huawei Telefonmanager App aufrufen.
    Telefonmanager -> Bereinigen im Sperrzustand (bei meinem P9 Lite auf der zweiten Seite, per Wischgeste erreichbar): hier die entsprechenden Apps entsprechend deklarieren (also nicht schliessen lassen)

* Bei anderen Smartphone Marken sind diese Hersteller spezifischen Einstellungen häufig an anderer Stelle. Für Samsung Geräte siehe entsprechenden Verweis unter weiterführende Links.

Wenn die beschriebenen Stromsparfunktionen bei den betreffenden Bluetooth Apps nicht (mehr) greifen, dann sollte eigentlich sichergestellt sein, dass diese Apps im Hintergrund weiterlaufen können. Mit etwas Glück bleiben die Verbindungsabbrüche dann aus, weil den entsprechenden Apps nicht mehr der Boden unter den Füßen entzogen wird. 
Für mich ist das dann auch eine Designschwäche, wobei ich einwerfen will, dass es wohl auch Experten gibt, die behaupten, Android wäre (mittlerweile) so schlau, diese speziellen Fälle von selbst auszufedern. 
Ich sag's mal so, ja Computer sind smart, so smart, dass sie sich selbst - und uns Usern - aber gerne mal ein Bein stelllen (auch ich habe schon Funktionen programmiert, die es mit dem User zu gut gemeint haben -> get the message!) :-)

So sollte es dann beispielsweise permanent aussehen!

Ich hoffe, mit diesen Ausführungen dem ein oder anderen User geholfen zu haben. Wenn man Pech hat sind aber alle diese Tweaks wirkungslos.
Dann kann man eigentlich nur schauen, ob der Hersteller ein Update seiner App(s) anbietet, bei dem die Bluetooth Funktionen wieder etwas stabiler funktionieren.

Gerade bei Android 7.x scheinen sich einige Hersteller per Trial & Error der Problematik annehmen zu müssen. Auch kann ein Update des Android OS mitunter Wunder bewirken (sofern es für das Smartphone eines gibt -> bei Android 7.1 musste wohl Google in Sachen Bluetooth-Stabilität selbst noch mal Hand anlegen).

Wenn alle Stricke reißen wird man nicht umhinkommen, ein anderes Smartphone zumindest testweise zu nutzen (Bekanntenkreis fragen). Falls es damit klappt weiß man zumindest, dass kein generelles Problem zwischen OS <-> App <-> Bluetooth Gerät vorliegt, sondern das eigene Smartphone - aus welchen Gründen auch immer?! - inkompatibel zu sein scheint.

Als letzte Maßnahme kann man dann noch einen kompletten Geräte-Reset ins Auge fassen. Ich selbst habe das aber noch nie gemacht, zumal niemand garantieren kann, dass es nach einem Reset auf einmal doch stabil funktionieren wird.

Danke fürs Lesen.

To be continued...


Weiterführende Links:


Freitag, 29. Dezember 2017

Gadgets, die das Leben leichter machen...

An dieser Stelle möchte ein paar Gadgets vorstellen, die mir gute Dienste leisten.
Einige dieser Gadgets nutze ich schon seit langer Zeit - und kann diese daher auch bedingungslos empfehlen -, auf andere bin ich erst vor kurzem gestoßen - und habe diese sofort lieben gelernt (Langzeiterfahrungen liegen bei diesen Gadgets aber nicht vor, was ich in diesem Beitrag auch explizit kenntlich mache).

Ich habe diesen Blog-Beitrag extra bis nach Weihnachten zurückgehalten, da ich mir nicht nachsagen lassen wollte, ich hätte nur am Weihnachtskaufrausch mit diesem Beitrag partizipieren wollen.

[Achtung Werbung]: zwecks leichteren Zugriffs sind die entsprechenden Produkte direkt mit den dazugehörenden Amazon-Angebotsseiten verlinkt. Wenn man die hier aufgeführten Produkte über diesen Blog bestellt, erhalte ich im Rahmen des Amazon-Affiliate-Programms eine kleine Provision!
Mit den Herstellern der hier vorgestellten Produkten stehe ich nicht in Verbindung und die Produkte wurden von mir auch selbst erworben (falls das etwas zur Sache tut).

Jene Gadget-Typen stelle ich vor:
  • Technische Gadgets
  • Alltags-Gadgets 

Meine technischen Gadgets für unterwegs:

  1. Anker PowerCore (externe 20100mAh Power Bank)

    Da man heutzutage ja kaum noch ohne Technik aus dem Haus geht, kommt man ab und an mal in die Situation, wo einem dieser technischen Spielzeuge unterwegs der Saft ausgeht. Günstige Powerbänke gibt es mittlerweile wie Sand am Meer und wenn es nur darum geht, eine Notfall-Reserve für das Handy dabei zu haben, dann tut es auch eine nicht so starke Powerbank für wenige Euro, wie man sie heutzutage wirklich überall bekommt (selbst beim hiesigen Rewe um die Ecke).

    Auf Reisen darf die mitgeführte Power(bank) dann aber schon mal etwas potenter sein (gerade auch dann, wenn man nicht ständig Zugriff auf ein luxuriöses Hotelzimmer hat).

    Geräte der Marke Anker scheinen mir recht wertig zu sein, sodass ich mittlerweile einige Produkte dieser Marke mein Eigen nenne.

    Diese Anker Powerbank hat mich bisher nie im Stich gelassen. Unterwegs kann man damit das Handy, als auch viele andere Gadgets mit Strom versorgen (sofern diese per USB-Anschluss mit Strom versorgt werden können).

  2. RAVPower kabelloser SD Kartenleser, wireless Router, Wifi Repeater, 6000mAh Powerbank

    Ursprünglich hatte ich dieses Gadget (bzw. den Vorgänger) für den speziellen Fall Hotelzimmer ohne WLAN Zugang erworben. Heute ist WLAN ja fast durchgehend Standard, aber früher kam es schon mal vor, dass man nur einen Kabel gebundenen LAN Anschluss im Hotelzimmer hatte und das Handling mit den vielen Computern (Internetzugang) mitunter etwas schwerfällig war. Dieses Gadget kann das Ethernet-LAN-Netzwerk in ein internes WLAN transformieren, sodass alle WLAN kompatiblen Geräte Netzzugang haben.

    Weiterhin bietet dieses Gadget eine SD-Kartenleser Funktion, womit es möglich ist, auf den Inhalt der eingelegten SD-Card drahtlos zuzugreifen.

    Und eine - allerdings nicht ganz so potente, wie die obige Anker - Powerbank ist auch mit an Board.

    Wie gesagt, die ursprüngliche Kernfunktion nutze ich kaum noch, aber das SD-Karten Handling kann man damit unterwegs (im Urlaub) etwas vereinfachen. Wer allerdings eine moderne WLAN kompatible Kamera hat oder die Fotos generell nur noch mit dem Smartphone schießt, der wird eh alles in der Cloud liegen haben und für den macht dieses Gadget womöglich keinen Sinn (mehr).

  3. Elekele® USB Wlan Adapter, USB Wifi Adapter 2.4GHz/5GHz Dual Band

    Ich habe noch einige ältere Notebooks in Verwendung, die netzwerktechnisch nicht mehr ganz dem Stand der Technik entsprechen, sonst aber immer noch sehr gut funktionieren.

    Mit diesem USB-WLAN Adapter kann man seinem Notebook netzwerktechnisch für wenig Geld wieder etwas auf die Sprünge helfen.

    Dieser WLAN-Adapter funktioniert bei mir auf diversen Windows 10 Rechnern einwandfrei.

    Tipp: Unbedingt den auf CD beigefügten Treiber installieren, sonst funkt der Adapter meiner Erfahrung nach weiterhin nur im 2.4GHz Bereich (und man hat nichts gewonnen).

Meine Alltags-Gadgets:

  1. ThinOptics-Lesebrille als Schlüsselanhänger.

    Auf dieses Gadget bin ich erst vor kurzem gestoßen, mir liegen also noch keine Langzeiterfahrungen vor.

    Trotzdem möchte ich dieses Gadget an dieser Stelle aufführen, da diese Lesebrille zu einem meiner ständigen Begleiter geworden ist. Wer jetzt lacht: in das Alter, ab dem die Arme zu schrumpfen anfangen, kommt jeder von uns einmal (glaubt mir einfach, auch ich habe als junger Bengel meine Omas und Opas ausgelacht, wenn diese zum Lesen eine Brille aufsetzen mussten und jetzt bin ich in der Beziehung selbst zum Opa mutiert :-) )

    Zwar habe ich einige günstige Lesebrillen aus der dm-Drogerie bei mir zuhause in diversen Schubladen rumfliegen, nur was nützen diese Lesehilfen, wenn sie unterwegs nie greifbar sind.

    Die ThinOptics-Lesebrille ist einfach nur smart und der Immer-dabei Faktor, der ist wirklich sehr hoch.

    Bisher gibt es noch keine Abnutzungserscheinungen - von einigen leichten Kratzern am Brillenglas, vermutlich durch das häufige Ein- und Ausfahren der Brille im Etui bedingt, abgesehen - die aber bisher keinerlei Auswirkungen auf die Funktion als Lesebrille haben.

    Etwas ausführlicher habe ich diese Lesebrille übrigens hier reviewt.

  2. NiteCore Tube (kleine USB Taschenlampe)

    Vorweg: ich bin so ein kleiner Taschenlampen Freak (wie wahrscheinlich viele andere Männer auch -> mit Taschenlampen und (Automatik)-Uhren kann man uns immer eine Freude machen :-) .

    [Achtung: Witz] ohne Immer-Dabei Taschenlampe fühle ich mich einfach nicht wohl: was bei den Frauen der Lippenstift in der Handtasche ist, ist bei uns Männern eben die Taschenlampe (oder alternativ das schweizer Messer) :-).

    Diese hier passt in die Hosentasche oder sogar an den Schlüsselbund.

    Dank eingebautem Li-Ion Akku, der angeblich bis zu 48 Stunden Betriebszeit aufweisen soll - aber nicht auf der hellsten Stufe, da beschränkt sich die Laufzeit auf eine Stunde -, halten sich die Betriebskosten auch in Grenzen.

    Mir hat die NiteCore Tube schon des öfteren sehr gute Dienste geleistet und ich will sie wirklich nicht mehr wissen.

    Etwas ausführlicher habe ich diese Mini-Taschenlampe übrigens hier reviewt.

  3. Victorinox Taschenwerkzeug MiniChamp

    Zu Victorinox Taschenmessern muss man ja eigentlich nicht mehr viel schreiben. Wirklich fast jeder dürfte sie kennen, die echten schweizer (Offiziers) Messer.

    Das hier vorgestellte MiniChamp ist wirklich sehr klein und der Immer-dabei Faktor daher sehr groß. Es gibt auch noch eine etwas kleinere Ausführung, die auf den Namen Manager hört und etwas schlanker ist - bei ansonsten gleicher Größe - und ein paar - für mich eher unwichtige Funktionen - weniger aufweist.

    Vor allem der kleine Kreuzschlitz Schraubendreher hat mir schon des öfteren gute Dienste geleistet und eine Nagelfeile für unterwegs ist manchmal auch nicht verkehrt - auch uns Männern brechen mitunter mal die kurzgeschnittenen Fingernägel ab, zumindest dann, wenn man mit seinen Händen auch mal an (Vespa-Rollern) herumschraubt :-).

    Etwas ausführlicher habe ich dieses Taschenmesser übrigens hier reviewt.

  4. Victorinox Taschenwerkzeug Cybertool

    Wenn es etwas größer sein darf.

    Als ich noch als Netzwerk-Techniker meine Brötchen verdient habe, war das Cybertool mein Immer-dabei Tool, ohne das ich nicht aus dem Haus gegangen bin.

    Ich nenne mehrere davon mein Eigen und eines liegt immer in direkter Reichweite auf meinem Schreibtisch. Für IT'ler, die auch mal Hand anlegen müssen, ist das Cybertool eigentlich das Immer-dabei Tool schlechthin. Mit der Zange kann man so ziemlich jedem Malheur an den Kragen gehen.

    Für mich ist das Cybertool die Inkarnation des perfekten Taschenmessers :) (besser geht nicht mehr)..

    Mittlerweile führe ich das Cybertool aber nicht mehr regelmäßig mit mir, sondern bin auf die kleinere Variante (siehe Gadget davor) umgestiegen.

  5. Fisher Space Pen X-Mark

    Der Fisher Space Pen hat sicherlich nicht grundlos Geschichte geschrieben (auch wenn da die Marketing Leute vermutlich mit etwas Legendenbildung nachgeholfen haben dürften).

    Wie auch immer, das ist mein Immer-dabei Kugelschreiber. Er ist relativ kompakt und passt daher in jede Hosentasche. Bei dieser Version handelt es sich um die etwas modernere Variante des ursprünglichen Space Pen (leicht modernere Optik).

    Etwas ausführlicher habe ich den Space Pen übrigens hier reviewt.

So, das mal fürs Erste. 

Vielleicht kann der ein oder andere mit diesen Gadgets ja etwas anfangen. Würde mich freuen.

Ich habe mich lange gesträubt, diese Produkte hier in meinem Blog vorzustellen. Aber die Reaktion im Familien/Bekanntenkreis auf der diesjährigen Weihnachtsfeier bzgl. der Immer-dabei Lesebrille war dermaßen positiv, dass ich zu dem Schluss gekommen bin, diese Produkte doch einfach mal weiterzuempfehlen.

Wie gesagt, diese Produkte begleiten mich teilweise schon sehr lange und auch wenn ich sie als Gadgets deklariert habe - eine Bezeichnung, die ihnen nur bedingt gerecht wird -, würde ich sie als sinnvolle Tools umschreiben.

Eben Tools, die man nicht unbedingt braucht, die aber das (Alltags)-Leben doch etwas leichter gestalten können. Bei Interesse werde ich diesen Beitrag eventuell ergänzen bzw. eine Serie daraus machen :)

Danke fürs Lesen.

To be continued...

Samstag, 23. Dezember 2017

TrainingLab Software Derivate ('soviele Versionen, ich blicke da nicht mehr durch')

Vorab: dieser Beitrag dürfte wahrscheinlich nur für User der TrainingLab Software und deren Derivate von Interesse sein (oder alternativ für Leute, die sich generell für Software und deren Vertriebszweige interessieren, da sich diese häufig sukzessive entwickeln und nicht immer im Vorhinein planbar sind).

Eigentlich wollte ich mich in dieser Sache auch nicht mehr größer äußern (siehe: Die Sache mit dem 'Pro'), aber mit dem 'Wollen' ist das ja immer so eine Sache.

Daher ein hoffentlich letztes Mal - aus aktuellem Anlass versteht sich - der Versuch meinerseits, nochmal etwas Klarheit in die Geschichte der 'TLab' Software und deren Derivate zu bringen:

Ja, es gibt (leider) 'zwei' Versionen der TrainingLab Software. Eine sogenannte gelabelte 'Freeware' Version, die vor vielen, vielen Jahren von einer (damals?) deutschen Firma auf den Markt geworfen wurde und die jetzige Pro-Version, die von mir - dem Autor/Programmierer/Entwickler/Supporter/PM* (sucht Euch das Passende  aus :-) ) -  noch aktiv (weiter)gepflegt wird.

Genauer gesagt gibt es sogar vier Versionen dieser Software, die da wären:

  • Ende 2008, Anfang 2009: eine als Irox gelabelte TLab Version - damals noch auf den Namen 'SAS' (Sport Analysing Software) lautend - und quasi die Urversion der 'TLab', da diese Version zum Zeitpunkt der Entwickung erstmals mit einer verfügbaren Hardware -  iClimber Bergsteigeruhr - auftrumpfen konnte. Dieses Derivat und die damit verknüpfte Hardware scheint es meines Wissens nicht mehr auf dem freien Markt zu geben (auf der Irox Webseite ist diese Version offensichtlich verschwunden). Die TLab Software wurde aber seinerzeit basierend auf dieser Hardware (eine Bergsteigeruhr) entwickelt. Daher war diese erste Ur-Version auch eher rein lauflastig ausgerichtet - ohne allerdings eine echte an Läufer ausgelegte Software gewesen zu sein (eine Bergsteigeruhr ist nun mal keine echte Laufuhr, auch wenn diese mit einem Lauf-Pod gekoppelt werden kann).

    Diese Version konnte/kann nur die erwähnte iClimber Sportuhr einlesen und konnte auch deren - extern protokollierten - Temperatur-Datenreihen auswerten (diese Temperaturaufzeichnungen waren nämlich nicht mit den normalen Aufzeichnungen der Activities gekoppelt, sondern wurden separat protokolliert und mussten daher auch separat importiert und ausgewertet werden)!
    Das Einlesen dieser Sportuhr erfolgte übrigens drahtlos via eines ANT Dongles der ersten Generation.
  • Ende 2009: eine 'o-synce' gelabelte sogenannte Freeware Version, die erstmalig im Jahr 2009 das Licht dieser Welt erblickte und immer noch als - allerdings nicht mehr weiterentwickelte - Freeware Version von dieser Firma (Marke?) vertrieben wird. Die ersten Sport-Computer dieser Marke hatten noch keine GPS-Funktionen implementiert, was sich natürlich auch in der TLab widerspiegelte. GPS-basierte Funktionen, wie z.B. die Kartenansichten, gab es damals noch nicht, sondern diese wurden erst sehr viel später implementiert. Lustigerweise läutete diese, um jene GPS Funktionen erweiterte Version, dann auch das Ende dieses Derivates ein.

    Diese Version kann von Haus aus nur Geräte dieser Marke einlesen. Sofern man Fremdgeräte ( Fitfile *.fit Format Vers. 1.x (!) ) einlesen will, muss(te)* auch diese als 'Freeware' deklarierte Version explizit durch Zukauf einer Lizenz freigeschaltet werden!
    * Diese Importsperre kann aber legitim umgegangen werden, wenn alle vier Wochen ein älteres Gerät dieser Marke nativ eingelesen wird (das gilt auch für die letzte Version dieser Software in der Vers. 4.03)
  • Ende 2011: eine Giant gelabelte als RideSync bezeichnete Version, die um 2011/2012 diversen Giant Bike-Computern beigelegt wurde - bzw. optional als Download für diese Bike-Computer verfügbar war. So wie es ausschaut hat diese Version aber keine große Verbreitung erfahren (Zahlen liegen mir nicht vor). Dieses Derivat wies auch einmalig eine chinesische und japanische Sprachführung auf, deren Implementierungen mir einige graue Haare beschert haben dürften (Komponentenausrichtung, da die asiatischen Sprachen zum Teil mehr Platz beanspruchen, etc., alles Dinge, die man als Entwickler nicht gerne macht :-) Auch blieb der meiste Mailverkehr mit Giant Japan/Taiwan an mir hängen, da ich quasi Entwickler, Testleiter und Projekt Manager in Personalunion war -> ich mache das nicht oft, hier klopfe ich mir aber mal selbst auf die Schulter (hat während dieser Zeit nämlich keiner gemacht :-( ) :-) )
    Diese Giant Version konnte nur einige Giant Bikecomputer der neos pro Serie als auch Geräte der o-synce Macro Serie einlesen. Andere Formate wurden nicht unterstützt!
  • Anfang 2013: die jetzige Pro-Version, die nach der - überraschenden - Projektaufgabe Seitens der Firma o. Ende 2012 von mir alleine weiter vertrieben und auch weiterentwickelt wird (und sich allen Unkenrufen zum Trotz immer noch bester Gesundheit erfreut).
    Die Pro-Version war eine Art Notgeburt, zum Einen wollte ich die Alt-User hinsichtlich eines allgemeinen Supports nicht komplett im Regen stehen lassen und zum anderen wollte ich das Projekt auch nicht so ad hoc aufgeben. Ich nutze die Software immer noch gerne selbst und es gibt auch vereinzelt immer mal wieder gute Anregungen Seitens einiger User, die - sofern umsetzbar - von mir auch des öfteren umgesetzt wurden und werden. Sollte ich irgendwann das Gefühl haben, dass ich die Software nicht mehr aktiv weiterentwickeln kann oder will, so werde ich das explizit kenntlich machen und den kommerziellen Charakter aus dem Projekt nehmen (wie ich das beim HRMProfil Projekt ja auch gemacht habe).

    Diese Version kann diverse Geräte einlesen und unterstützt auch das aktuelle Fitfile *.fit Format Vers. 2.x. Diese Software ist an keinen Hersteller gebunden!


Der zeitlichen Abfolge* kann man sicherlich entnehmen, dass die TLab Software mehrere Evolutionsstufen durchlaufen hat - wirklich reich bin ich mit dieser Software aber nicht geworden. In Anbetracht der Tatsache, dass es doch einige Derivate gab/gibt, von denen zumindest eine, neben der Pro Version, noch aktiv vermarktet/vertrieben wird, verwundet das vielleicht etwas (oder auch nicht :-) ).

* Erwähnen sollte man in diesem Zusammenhang eventuell noch, dass die TrainingLab Software ihrerseits in gewisser Weise auf mein HRMProfil Projekt aufgesetzt hat. HRMProfil wurde erstmals 1998 veröffentlicht und von der Firma Ciclosport Anfang 2000 - in einer speziellen Version, die auf CicloSport Geräte beschränkt war - als CicloTour vertrieben. Ich kann also schon behaupten, dass in diese Projekte etwas spezifisches Knowhow eingeflossen ist :-).


Sei's drum, es macht im Jahr 2017 natürlich keinen Sinn mehr, alte Versionsstände zu rekapitulieren.
Weshalb ich diesen Blog Beitrag dennoch veröffentliche hat folgenden Gründe:

  • Es gibt immer mal wieder vereinzelt Anfragen, ob es sich bei der TrainingLab Pro um eine nicht autorisierte Version (Kopie oder Plagiat) auf dem grauen Markt handelt. Dem kann ich entschieden widersprechen: ich bin der Autor und Urheber dieser Software und wäre wohl sehr dumm, wenn ich unter meinem Namen dbzgl. irgendwelche krummen Dinger machen würde. Die Software wird von mir in Deutschland von meinem Wohnsitz aus vertrieben und etwaige Lizenzverkäufe werden auch regulär dem Finanzamt gemeldet. Das weiter unter meiner Obhut stehende Software Projekt ist also definitiv seriös!
  • Zum einen gehen bei mir mitunter immer (noch) vereinzelt - oder sagen wir wieder - Supportanfragen bzgl. der oben erwähnten Derivate ein. In Anbetracht der Tatsache, dass diese Derivate schon seit sehr langer Zeit nicht mehr weiterentwickelt werden und ich von den dahinterstehenden Firmen auch nicht beauftragt werde, Support zu leisten, liegt es eigentlich auf der Hand, dass ich hier nicht weiter tätig sein kann. Diese Derivate wurden also de facto von den dahinterstehenden Firmen ausgelistet. Da die große Pro-Version aber die Funktionalität dieser Derivate mehr oder weniger abdeckt, spricht natürlich nichts dagegen, auf die Pro-Version umzusteigen :-)
  • Die immer noch als Freeware vertriebene und gelabelte Version konnte ursprünglich direkt aus dem Programm heraus, für diverse Thirdparty Formate freigeschaltet werden. Die entsprechende Internetseite war mit der TrainingLab (Pro) Lizenz-Kaufseite verknüpft. Leider hat die dahinterstehende Firma die Weiterleitung auf die TrainingLab Pro Lizenz-Kaufseite irgendwann entfernt, sodass User dieser gelabelten Software keine Chance mehr haben, die Software bei uns mittels Lizenzerwerb für Thirdparty Produkte freizuschalten (siehe bitte Ausführungen weiter oben bzgl. Sinn und Zwecks dieser optionalen Freischaltung).
    Ob sonst in irgendeiner Form auf das TrainingLab Nachfolgeprojekt hingewiesen wird, vermag ich nicht zu sagen.

    Ich will das an dieser Stelle auch nicht weiter kommentieren, nur anmerken, dass diese gelabelte Software ursprünglich mit dem Erwerb einer speziellen Lizenz erweitert werden konnte, was jetzt aber anscheinend nicht mehr möglich ist. Diese Freeware Version unterstützt nämlich nur (ältere) Geräte jener Marke, was einigen Usern, die später auf andere Sportcomputer umgestiegen sind, mitunter etwas sauer aufgeschlagen hat, meinerseits aber nicht geändert werden kann. Man kann die TLab nach einem Umstieg weiterverwenden, sofern die Pro Version jene Gerätedaten unterstützt. Nur muss man dann auf die kommerzielle* Version umsteigen (oder auf eine andere freie Software, sofern man kein Geld dafür ausgeben will, was auch völlig legitim ist -> nur sollte man bitte so fair sein, von mir keinen kostenfreien Support für die oben erwähnten Derivate einzufordern).

* kommerzielle Version: Das ist ein anderes Thema und wird gerne mal kontrovers diskutiert (böse 'Kommerz-Software'). Ich will soviel an dieser Stelle anmerken: das Projekt ist wirklich klein und ich bin auch nicht in der Lage, größere Werbekampagnen - die sich vermutlich eh nicht rechnen würden - zu starten. Das TrainingLab Projekt wird also in erster Linie über Mundpropaganda beworben und mein Einfluss darauf ist auch eher gering (in Sachen Marketing fehlen mir auch die Skills, was ich ohne Umschweife eingestehe).

Wer dem TrainingLab Projekt etwas Positives abgewinnen kann, der darf also gerne in seinem erweiterten Bekanntenkreis etwas Werbung machen :) (dass man ggf. auch mal einen Werbebanner auf meiner Seite anklicken kann oder über die Amazon Banner auf meiner Seite Käufe tätigen kann, schreibe ich jetzt nicht :-) )

Die Unterhaltung der Webseite, der allgemeine Support und auch die Weiterentwicklung kosten halt schon etwas Geld, was von Userseite manchmal ignoriert wird. Auch wenn ich das Projekt gerne betreibe, über Gebühr draufzahlen will ich nicht und Test-Sportcomputer und was es alles sonst noch bedarf, um das Projekt weiter zu entwickeln, die fliegen mir leider nicht kostenfrei zu.

So, ich hoffe mit diesem Beitrag abschließend etwas Licht bezüglich der oben genannten Derivate und dem jetzigen Hauptprojekt gespendet zu haben. Sicherlich hätte man das auch besser kommunizieren können, aber diesbezüglich waren und sind mir nun mal die Hände gebunden.

Abschließend will ich daher nochmal die eigentliche Kernaussage dieses Beitrags hervorheben: die TrainingLab Pro ist sicherlich kein Plagiat, sondern die legitime Fortführung des TrainingLab Softwareprojektes und kann auch als der inoffizielle Nachfolger meines älteren HRMProfil Projektes erachtet werden.
Dass ich mich im Jahr 2017 dafür mitunter noch rechtfertigen muss, ist allerdings etwas befremdlich.

Dieser Blog-Beitrag sollte dem nun aber begegnen können.

Danke fürs Lesen.

To be continued...

Freitag, 6. Oktober 2017

Supportanfragen (Welche Strategie liefert die Antwort auf die offene Frage? :-) )

Dieser Beitrag hat jetzt wieder mal nur am Rande mit dem TrainingLab Projekt zu tun, wenngleich Support(anfragen) natürlich auch bei diesem Projekt nicht gänzlich ausbleiben* :)

(* ein hier nicht näher benannter Projektmananger - zumindest hat er sich selbst in dieser Rolle gesehen - hat zu mir mal gesagt, dass Support bei einer gut designten und technisch korrekt programmierten Software - eigentlich unnötig sei. Wenn Support nötig wäre, dann würde das nur auf die Inkompetenz der Entwickler hindeuten. Ich werde diese Sätze jetzt mal besser nicht kommentieren :-) )

Ich will mich zur Abwechslung auch auf das Wesentliche beschränken und nur ein paar allgemeine Tipps geben, die meine Erfahrungen im IT Umfeld widerspiegeln.

Hierbei erstrecken sich meine Erfahrungen auf das Umfeld größerer als auch kleinerer Firmen und nicht zuletzt auch auf solch kleiner (Garagen)Klitschen wie meine eigene eine ist :)

Es versteht sich von selbst, dass je nach Größe und der damit verbundenen Unternehmenskultur, die internen Prozesse anders gestaltet sind, aber letztlich doch wieder fokussiert werden müssen und sich damit dann doch wieder (sehr) ähneln.

Und leider sehe ich jetzt beim erneuten Lesen, dass dieser Beitrag doch wieder etwas länger ausgeartet ist (ich kann mich halt nicht kurzhalten).

Hier also die Supportkanäle, die man nutzen sollte:
(und zwar am besten in der hier gegliederten Reihenfolge)
  1. Offizielle Supportkanäle: Das kann eine telefonische Hotline sein oder/und die offizielle Support EMail-Adresse des Unternehmens.

    Normalerweise sollte man diese Support-Adressen der Unternehmens- oder - wie in meinem Fall - der Projekt-Webseite entnehmen können. Findet man auf den offiziellen Webseiten keine entsprechenden Kontaktadressen, so ist das schon mal sehr schlecht.
    Um ehrlich zu sein, ich selbst mache mittlerweile einen Bogen um jene Firmen, die mit solchen Support-Adressen geizen (Ausnahme: irgendwelche preiswerte Gadgets - meist asiatischer Firmen - die ich unbedingt haben will und (daher) einen fehlenden Support in Kauf nehmen kann): denn wenn ein Unternehmen mit dieser Adresse nicht aufwarten kann/will, dann hat das meistens seine Gründe.

    Wenn man dem Telefon als Medium nicht abgeneigt ist, dann ist die Telefon-Hotline übrigens das Mittel der Wahl. Sofern jemand den Hörer abnimmt, muss er nämlich Rede und Antwort stehen; einer unbequemen E-Mail kann man ggfs. aus dem Weg gehen ('Mail ist nicht angekommen', etc.).

    Im Normalfall sollte über diesen Supportkanal dann auch eine Antwort erfolgen. Die Schnelligkeit (Reaktion) kann allerdings variieren. Zwar erwartet man heutzutage - zurecht! - eine schnelle Rückmeldung, aber ich sag's mal so, Antwortlaufzeiten von bis zu einer Woche nehme ich (ich spreche jetzt nur für mich selbst!) durchaus hin.

    Das klingt für Außenstehende jetzt natürlich sehr lang aber manchmal dauert es halt etwas länger, ohne dass ein böser Wille dahintersteckt, sei es, weil die Manpower fehlt, der Support schlecht organisiert ist oder auch mal einfach nur temporäre Engpässe bestehen (Betriebsferien, Messen, Krankheit, etc.).

    Natürlich darf man bei einer großen etablierten Firma schnellere Antwortzeiten voraussetzen, aber manchmal hakt es auch bei großen Firmen, die sich den Luxus einer eigenen Support-Abteilung leisten (ist einfach so).

    Sollte eine Antwort aber auch nach längerer Zeit komplett ausbleiben und auch nach erfolgter zweiter Erinnerungsmail weiterhin ausbleiben, dann kann man sich schon fast sicher sein, dass es betreffende Firma mit dem Support nicht ganz so ernst nimmt. Meiner bescheidenen Meinung nach liegt dann bereits einiges im Argen und man kann sich schon einmal innerlich darauf einstellen, dass direkter Support eher schwer zu erhalten sein wird.
    Sofern nicht irgendwelche Umstrukturierungsmaßnahmen der Grund für das Ausbleiben einer Antwort sind, deutet das wohl eher darauf hin, dass diese Firma chronisch unterbesetzt ist und keinen Support mehr wahrnehmen kann oder will (das könnte dann auch der Anfang vom Ende sein).

    GANZ, GANZ WICHTIG: kontrolliert eure SPAM-Folder! Es kommt nicht selten vor, dass Firmen schnell geantwortet haben, der Fragesteller aber nie die Antwort erhalten hat, weil die Antwortmail in seinem SPAM-Filter hängen geblieben ist.
    By the way: auch unser TrainingLab Projekt war davon schon das ein oder andere Mal betroffen, weil wohl irgendein Scherzbold unsere Domain als SPAM-Schleuder in irgendwelche Blacklists eingetragen hatte :-(.

    ... sollte eine Antwort aber generell ausbleiben, dann gehen wir zu Punkt 2. über.

  2. Social Media: nutzt die offiziellen Social Media Kanäle wie deren Facebook, Twitter und Co Accounts.

    Auch wenn diese Seiten meiner Erfahrung nach primär der (Eigen)Werbung dienen, ist es erstaunlich, wie schnell auf einmal ein (Support)-Kontakt zustande kommen kann, wenn man auf diesen Plattformen öffentlich Support einfordert. Im Grunde genommen kann es sich nämlich kein seriös operierendes Unternehmen erlauben, auf diesen Social Media Kanälen Anti-Werbung zu betreiben oder zuzulassen!
    Und öffentliche Anfragen, die über einen längeren Zeitraum nicht beantwortet werden, nun, wenn das keine Anti-Werbung ist, dann weiß ich auch nicht mehr, was überhaupt einer negativen Werbung gleichkommen könnte.

    Eine Besonderheit gilt es dabei aber zu beachten: es gibt Firmen - vor allem kleinere Firmen -, die im Rahmen der allgemeinen Facebook-Manie, irgendwann mal eine Facebook Seite eingerichtet haben und diese später im Tagesbetrieb nicht mehr betreuen können (oftmals hat das ein Praktikant gemacht und wenn dieser nicht mehr greifbar ist, dann treibt die Facebook Seite halt so vor sich hin).
    Auch unsere TrainingLab Facebook und TrainingLab Twitter Seiten sind dem quasi zum Opfer gefallen (der 'Praktikant' hat nämlich einen Karriereschub gemacht :-) )  -> allerdings haben wir das zumindest durch entsprechende Beiträge auf diesen Plattformen explizit hervorgehoben (konsequenter wäre es, die Seiten aufzugeben).

    Halten wir also fest, wenn selbst auf den Social Media Kanälen der Support (generell) ausbleibt und auf diesen Social Media Seiten auch nicht explizit erwähnt wird, dass diese Seiten quasi nur nebenbei betreut werden, dann lohnt es vielleicht, sich seine Gedanken zu machen -> letztlich muss man ja keine eigene Facebook Seite unterhalten. Falls doch - und man bemerkt, dass man diese nicht betreuen kann, weil einfach die Manpower fehlt - dann sollte man vielleicht besser die Notbremse ziehen und das auf der betreffenden Seite - zumindest in Form eines Hauptbeitrages - entsprechend ankündigen.

  3. Internet-Foren: ich würde Foren nicht als erste Infoquelle empfehlen, aber manchmal bekommt man nur über diese Foren entsprechende Hilfestellungen.

    http://forum.tour-magazin.de/forum.php
    Vor allem wenn es sich um etablierte Produkte handelt, die eine große Anwenderschaft aufweisen können, ist die Wahrscheinlichkeit, in einem Internet-Forum Hilfe zu bekommen, nicht gerade gering.
    Allerdings - bei reinen Nischenprodukten - die kaum einer nutzt, sieht es mitunter schon wieder gänzlich anders aus, was die potentielle Hilfestellung in den Foren betrifft. Erstens muss man erst mal auf einen Forumsuser treffen, der jenes Produkt selbst nutzt und sich damit auskennt und der dann auch noch die Muse findet, zu antworten. Unter 100 Usern findet sich sicherlich schneller jemand, der auf den Reply-Button drücken wird als das bei gerade mal fünf Usern der Fall ist.

    Sofern eine Firma ein offizielles Support-Forum unterhält, ist das immer eine gute Infoquelle. Das heißt nicht, dass man hier immer eine Antwort finden wird, aber die Support-Foren der großen Hersteller sind nicht ohne Grund in meiner Bookmark-Liste gespeichert :)

    Den Grund, weshalb ich Internet-Foren nicht als erste Infoquelle empfehle, möchte ich auch noch benennen: es gibt dermassen viele Foren im Internet, dass ein Einzelner diese natürlich nicht überblicken kann. Ich habe oft erlebt, wie entsprechende Anfragen in Foren erfolgten und dort dann entweder eine Antwort ausblieb oder ergebnislos hin und her diskutiert wurde und viele Mutmaßungen die Runde machten.
    Möglicherweise diskutiert man/frau gerade einen Bug oder irgendeine Sache, die die betreffende Firma oder der dahinterstehende Entwickler wissen sollte. Die Tatsache, dass die Firmen oder Entwickler - in just jenem Forum - nicht mitlesen, bedeutet dann auch, dass sie von dem Problem häufig gar nicht in Kenntnis gesetzt werden. Zumindest wenn das Problem nur in einem einzigen Forum diskutiert wird und nicht die Internet-Laufrunde macht: was man nicht weiß, macht einen auch nicht heiß!

    Jedenfalls habe ich diese Totdiskutierei schon häufig als Außenstehender mitbekommen. Am Ende ärgert man sich über einen Bug - oder was auch immer?! - trägt aber selbst nichts aktiv zur Behebung des Problems bei, weil die Sache in den Weiten des Internets einfach versandet :-(.

    Das ist der Grund, weshalb ich Foren immer nur als weitere Infoquelle empfehle; man sollte schon den involvierten Personen die Probleme schildern, wenn man eine Lösung herbeiführen will (und ihnen auf diese Weise auch die Chance geben, das Problem anzupacken).

    Anders sieht es natürlich aus, wenn Firmen generell keinen Support leisten: dann ist so ein Internet Forum mitunter die einzige Plattform, die überhaupt zur Lösung des Problems beitragen kann.

  4. Spezifische Themen-Blogs: die meisten Blogs bieten ja eine Kommentar Funktion.

    Sofern ein bestimmtes Produkt in einem Blog besprochen oder beworben wurde, stehen die Chancen mitunter nicht schlecht, dass dieses Blog samt der anhängenden Kommentare von Usern gelesen wird, die ebenfalls das dort reviewte Produkt nutzen und sich etwas damit auskennen (manchmal überfliegen sogar Firmen oder Entwickler jene Blogs und antworten auf entsprechende Fragen in den Kommentaren).

    Das hängt aber auch von der Größe des Blogs/der Webseite ab: ein gutes Beispiel ist natürlich DC Rainmakers Blog. Dort lesen ja wirklich sehr, sehr viele Leute Rays Product Reviews und auch viele offizielle Firmen Vertreter tummeln sich dort herum, sodass man über die Kommentarfunktion (= Diskussion) manchmal Antworten erhält, die sonst ausbleiben. Ich bin dort jedenfalls schon des öfteren auf Antworten gestossen, die ich sonst nie ausfindig gemacht hätte (und auch ich antworte dort schon mal :) )


  5. Madame Google: Jeder kennt sie und gleich, ob man diese Dame mag oder nicht, das richtige Suchwort :-) vorausgesetzt und die Zeit und Muse, die Suchergebnisse entsprechend zu filtern, kann Google immer für einen Volltreffer gut sein. Manchmal geht es halt nicht anders (wenn der Support wie weiter oben erwähnt generell ausbleibt).
    Mitunter wird man dann auf ein Forum, ein Blog oder auch auf eine Verkaufsplattform verwiesen ->

  6. Internet Verkaufsplattform: beim großen 'A' findet man für viele dort verkaufte Artikel ja entsprechende Rezensionen.

    Manchmal findet man dort auch gute Hinweise, die man sonst nirgendwo findet. Das läuft dann aber schon auf die sprichtwörtliche Nadelsuche im Heuhaufen hinaus :-(



  7. Firmenchef, Geschäftsführer (Neusprech auch CEO gennant), Aufsichtsrat, etc: wirklich das allerletzte Mittel, wenn bereits alle Stricke gerissen sind und die Eskalation ansteht :).

    CEO WRPSoft
    CEO WRPSoft :-)
    Niemand wird das öffentlich empfehlen und ich tue das jetzt auch nicht!
    Ich bin aber ein, zwei Mal in Situationen geraten - teilweise auch beruflich bedingt - wo es nicht anders ging und dann doch auf diesem Weg ein Kontakt zustande gekommen ist.

    PS: Je sportlicher und lockerer der CEO auf seinem künstlich in Szene gestellten CEO Foto daherkommt, desto größer die Chance, eine wohlwollende Antwort zu erhalten. Bei der typischen CEO-Armhaltung (verschränkte Arme) auf dem Foto ist aber Vorsicht geboten :-)


Und Supportkanäle, die man NICHT nutzen sollte:

(oder nur in Ausnahmefällen, wenn es wirklich gar nicht anders geht)
  1. Private (EMail)-Adressen von Entwicklern, Projektmanager, Supportern, etc.: ich sag's mal so, wer schon mal am Wochende spätnachts aus dem Bett geklingelt wurde (Telefon), der wird wissen, was ich meine.

    Ja, sowas gibt es! Man sollte einfach akzeptieren, dass jeder Mensch auch ein Recht auf ein Privatleben hat. Wer das als User nicht akzeptiert, der darf sich nicht wundern, wenn eine Reaktion ausbleibt oder vielleicht auch mal sehr heftig ausfällt.

    Besonders lustig wird es dann, wenn man privat angeschrieben wird, weil man vor Urzeiten mal für ein bestimmtes Unternehmen tätig war und jetzt als eine Art - in dem Unternehmen versiegte - Infoquelle fungieren soll.
    Jetzt mal nicht die Frage aufgreifend, wie jene private Mailadresse überhaupt in Erfahrung gebracht werden konnte, bleibt bei sowas häufig ein fader Nachgeschmack hängen.

    Wenn man das macht, weil man wirklich keine andere Möglichkeit mehr sieht, an Informationen zu kommen (sprich: keinen Support, nirgends!), dann sollte man aber schon bewusst auf seinen Tonfall achten. Einen Entwickler privat zur Sau zu machen, weil eine Firma nicht imstande ist, Support zu leisten, ist jedenfalls keine gute Sache. Mehr will ich dazu nicht schreiben und um etwaigen Gedankenspielchen zuvorzukommen, nein diese Anmerkung hat jetzt keinen konkreten Hintergrund und ist demnach auch nicht als versteckte Anspielung zu sehen :)

    Ich habe davon einmal Gebrauch gemacht und auch eine Antwort erhalten. Aber meine Frage erfolgte wirklich in einem sehr netten Tonfall und ich hatte mir wirklich dreimal überlegt, den Senden-Button in meinem EMail Programm zu drücken.

    Tipp am Rande: wenn man sich als engagierter User präsentiert, der die Software oder das Produkt gerne nutzt und liebt (!), dann stehen die Chancen natürlich wesentlich besser eine Antwort oder zumindest ein kurzes Feedback zu erhalten. Ein in die EMail eingebettetes schönes Frauen- oder Männerfoto, wie es bei diversen SPAM-Mails aus Russland oder Asien gerne mal vorkommt, dürfte nur dann von Vorteil sein, wenn der Adressat noch sehr jung (junior developer) oder Single ist -> alte Hasen (senior developer) fallen nicht mehr darauf rein :-)  

    Daher, was die Nutzung dieses Support-Kanals betrifft, eher nein, wenn, dann wirklich nur in Ausnahmefällen, wenn es überhaupt gar nicht mehr anders geht!

So, vielleicht konnte dieser Beitrag etwas Hilfestellung leisten (dann hätte er ja einen Sinn erfüllt :) ).

Jeder, der in diese Prozesse schon einmal involviert ist/war, könnte an dieser Stelle sicherlich noch ein paar Internas preisgeben. Freunde macht man sich damit aber nicht! 

Daher nur noch ein letzter Einwurf: in den meisten Fällen versuchen die Firmen schon kundenfreundlich zu agieren, aber der Teufel steckt auch hier wieder mal im Detail. Manchmal geht es halt nicht besser (und manchmal hat es auch seine nicht so guten Gründe).

Und  nochmal, wer jetzt meint, diesem Beitrag versteckte Anspielungen oder Widersprüche entnehmen zu können, der irrt und darf diese gerne (für sich) behalten :-) Don't take the things too seriously!

Danke fürs Lesen.

To be continued...